Semmelbrösel selber herstellen

Semmelbrösel selber herstellen

Ob Semmelbrösel, Paniermehl, Brösmeli oder Semmelmehl – im deutschen Sprachraum gibt es diese und viele weitere Bezeichnungen für getrocknetes Brot, das verrieben oder gemahlen wird. Aber nicht nur die Benennung, sondern auch die Verwendung von Semmelbrösel ist sehr vielseitig. Man kann sie zum Panieren, Füllen oder Binden einsetzen, als Beilage, pikant oder süß. Außerdem gibt es Brotrezepte, für die man gemahlenes „Altbrot“ braucht. Dieses bringt im selbstgebackenen Brot nicht nur einen guten Geschmack mit sich, sondern hält es durch das Binden von Wasser auch länger frisch.

Und weiß man eigentlich, wie die Qualität des Brotes oder der Semmeln ist, aus denen die Brösel dann hergestellt werden? Und wie beim selbstgebackenen Brot, weiß man halt einfach auch bei selbst gemahlenen Semmelbrösel, was man hat. Eine Salzburger Getreidemühle eignet sich dafür besonders gut. Semmelbrösel selber herstellen

Für eure selbst gemachten Semmelbrösel verwendet ihr also am besten Brot, das ihr selbst gebacken habt, vorzugsweise natürlich aus Vollkornmehl. Wichtig ist dabei, dass das Brot nicht zu ölhaltig ist. Schneidet es in kleine Stücke. Zum einen trocknet das Brot schneller und zum anderen kann es so leichter vom Trichter eurer Getreidemühle zu den Mahlsteinen rutschen. Solltet ihr nicht genügend Zeit für das Trocknen eures Brotes haben, könnt ihr ihm auch einfach im Ofen die Feuchtigkeit entziehen.

Nun könnt ihr die getrockneten Brotstücke mit eurer Salzburger Getreidemühle mahlen. Möglicherweise ist es nötig, dass ihr vorsichtig mit der Hand nachhelfen müsst, dass das Brot auch durch den Einlass zur Mahlkammer kommt.

Dank der Grob-Fein-Einstellung unserer Mühlen, könnt ihr nicht nur Mehl in verschiedenen Feinheitsgraden herstellen, sondern eben auch Semmelbrösel. Je nachdem, wofür ihr sie verwendet, könnt ihr ganz grobe bis sehr feine Semmelbrösel haben.

Wir haben hier noch ein tolles Zwetschkenknödel-Rezept vom Berti für euch. Da könnt ihr die Semmelbrösel, die ihr für das Rezept braucht, eben sogleich selbst herstellen. Und natürlich können die Knödel je nach Saison mit jedem anderen Obst auch gefüllt werden.

Wir wünschen euch alles Gute und bis bald!