Altes Brot, neues Leben – Zero-Waste-Rezepte aus der Salzburger Küche
Der herzhafte Klassiker: Salzburger Kaspressknödel
Nichts schmeckt mehr nach Heimat als ein goldbraun ausgebackener Kaspressknödel in einer kräftigen Suppe. Altes, trockenes Brot ist hierfür sogar besser geeignet als frisches, da es die Feuchtigkeit der Milch und Eier perfekt aufnimmt, ohne zu zerfallen.
So geht’s:
Schneide dein altes Brot in kleine Würfel. Vermische es mit würzigem Bergkäse, etwas Milch, Eiern und frischer Petersilie. Der Clou für die Textur: Wenn du mit deiner Salzburger Getreidemühle gerade frisches Vollkornmehl gemahlen hast, bestäube die Masse mit einem Esslöffel davon – das gibt Bindung und ein herrlich nussiges Aroma. Forme flache Laibchen und backe sie in Butterschmalz aus.
Die süße Versuchung: Scheiterhaufen mit Äpfeln
Wenn du Lust auf etwas Süßes hast, ist der „Scheiterhaufen“ die Rettung für trockenes Weißbrot oder Brioche. Es ist ein warmer Auflauf, der nach Zimt, Äpfeln und Geborgenheit duftet.
So geht’s:
Tunke die Brotscheiben in eine Mischung aus Milch, Vanille und Ei. Schichte sie abwechselnd mit blättrig geschnittenen Äpfeln und Rosinen in eine Auflaufform. Bevor der Auflauf in den Ofen wandert, kannst du mit der Mahlgrad-Kontrolle deiner Salzburger Getreidemühle eine Handvoll Getreide grob schroten und über die oberste Schicht streuen. Das sorgt für einen wunderbaren Crunch, der einen tollen Kontrast zum weichen Kern bildet.
Warum Zero-Waste so gut schmeckt
Die Verwendung von altem Brot schont nicht nur den Geldbeutel, sondern intensiviert den Geschmack. Durch die Fermentation des Teiges beim ursprünglichen Backvorgang stecken in altem Brot komplexe Aromen, die durch das erneute Erhitzen oder Braten wieder zum Leben erweckt werden. Indem wir bewusst mit Lebensmitteln umgehen, ehren wir das Handwerk, das hinter jedem Korn steckt. Mit den Salzburger Getreidemühlen hast du die volle Kontrolle über deine Zutaten – vom ersten Mahlen bis zum letzten Rest.




