Speicher – Getreide richtig lagern

Damit Ihr Getreide lange haltbar ist und auch nicht von Schädlingen befallen wird, sind nur einige wenige Punkte zu berücksichtigen.
Eigentlich brauchen Sie nur daran zu denken, wie wir Menschen selbst gerne leben: Getreide soll atmen können und mag es trocken.
Feuchte Lagerung verursacht Schimmelpilzgefahr! Die Aufbewahrung in luftdichten Verpackungen lässt das Getreide ersticken – bewahren Sie daher Getreide in Baumwoll- oder Leinensäcken auf, auch starke Kartons sind akzeptabel. Wir empfehlen Plastikverpackungen zu vermeiden.
Es soll bei der Verpackung in Stoffsäcken genau darauf geachtet werden, dass in diese keine Schädlinge eindringen können – also gut zubinden!
Wichtig ist auch noch, dass die Säcke regelmäßig bewegt werden – Motten und andere Schädlinge lieben gemütlich, ruhige Aufenthaltsplätze.
Wenn Sie die Säcke regelmäßig bewegen, wird es für ungebetenen Gäste ungemütlich!
Dazu empfiehlt sich größere Säcke auf Rollen zu stellen.
Wenn Sie Ihr Getreide in kleinere Behälter (z.B. in unsere Leinenspeicher) abfüllen, so rieselt das Getreide ständig von oben nach und ist damit optimal bewegt.

Auch daran sollte man denken: Das Getreide mit kürzestem Ablaufdatum ist immer zuerst zu verbrauchen und gegen frisches Getreide zu tauschen.

2 Kommentare zu „Speicher – Getreide richtig lagern“

  1. Guten Tag
    Leinensäcke sind auf meiner Heubühne definitiv nicht das richtige Material für die Langzeitlagerung.

    Warum kann ich nicht Getreidefässli nehmen aus Blech oder Hartplatik zur Langzeitlagerung?

    Welche Empfehlung würden Sie mir noch geben?

    Beste Grüsse
    Christine Thomet

    1. Sehr geehrte Frau Thomet,

      schon meine Urgroßmutter hat ihr Getreide in einem großen Leinensack gehabt. Das hat mir meine Großmutter erzählt, die es dann auch so gemacht hat.
      Es gibt natürlich viele Meinungen – aber unsere Meinung ist, dass Getreide atmen soll. Und trocken gelagert werden soll.
      Getreide nimmt sehr schnell Feuchtigkeit auf – gibt diese aber auch wieder ab.

      Am besten ist es, wenn Sie sich an die Hersteller derartigen Dosen und Fässer wenden. Die dürften damit Erfahrung haben.
      Ich frage mich wie es dem Getreide geht, wenn es luftdicht abgeschlossen ist. Ich weiß es leider nicht.

      Herzliche Grüße aus dem Salzburger Land,

      Christine Thurner
      Geschäftsleitung

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