Zusatzstoffe machen heute fast alles möglich, doch ein Restrisiko bleibt!

Der Konsument von heute liebt cremig weiche Butter und genießt noch nach Wochen „fast frische“ Meeresfrüchte.

Säfte schmecken nach Beeren, Suppen nach Fleisch und nichts davon ist enthalten.

Zusatzstoffe ermöglichen diese Zauberei und garantieren lange Haltbarkeit,

  • cremige Aufstriche,
  • knuspriges Gebäck,
  • leckere, farbenfröhliche Drinks und nie dagewesene Geschmackserlebnisse.

Rund 400 Zusatzstoffe sind zur Zeit verfügbar um kulinarische Träume zu realisieren:

  • Farbstoffe,
  • Emulgatoren,
  • Antioxidationsmittel,
  • Stabilisatoren,
  • Gelier- Verdickungs- und Süßungsmittel.
  • Geschmacksverstärker,
  • Säuerungsmittel und Säuerungsregulatoren,
  • Konservierungsmittel
  • und das umstrittene Glutomat

stehen den Lebensmittelerzeugern zur Verfügung.
Was davon in den jeweiligen Produkten enthalten ist, das können Sie der Zutatenliste der Verpackung entnehmen.

Damit Ihnen beim Lesen der Namen wie

  • Carragen, E 220,
  • Schwefeldioxd,
  • Mononatriumglutamat etc.

nicht der Appetit vergeht, werden verschiedene Tricks verwendet um auch die Zusatzstoffe schmackhaft zu machen.
Ob Zusatzstoffe gefährlich oder unbedenklich sind – bleibt nicht doch ein Restrisiko?

Neben den Zusatzstoffen, die angegeben werden müssen,  gibt es eine große Zahl von Zusätzen, die nicht auf der Verpackung angegeben werden müssen. Das sind zum Beispiel Enzyme, die keine Wirkung auf das fertige Produkt haben aber eine große Hilfe bei der Herstellung von Lebensmitteln haben. Mit Enzymen werden Weine und Säfte zum Beispiel klar gemacht.

Besonders häufig werden Enzyme verwendet bei der Herstellung von Bäckereien.  Knusprige Brote und Bäckereien werden durch das Enzym Alpha-Amylase ermöglicht.

Dieses Enzym wird dem Mehl beigemischt und macht den Teig fluffig leicht.

Brot wird bei hohen Temperaturen von 170 – 100 Grad gebacken und die Bäcker-Wissenschaft geht davon aus, dass das Enzym bei diesen hohen Temperaturen zerstört wird. Man geht davon aus!

Eine Studio des BGFA  (Berufsgenossenschaftlichen Forschungsinstituts für Arbeitsmedizin) gibt zu Bedenken dass das Enzym nicht völlig inaktiviert wird und in Teilen der Bäckerei überlebt.

Es gibt Menschen die auf Backenzyme allergisch reagieren. Würde dieses Enzym auf der Verpackung angegeben könnte man darauf aufmerksam machen und Probleme vermeiden.

Auch nicht angegeben müssen Zusatzstoffe in Zusatzstoffen werden, das sind also Stoffe, die Zusatzstoffen behilflich sind, sodass diese leichter verarbeitet werden können.

Zu wissen was im Brot enthalten ist das ist heute meist nur noch durch „SELBERMACHEN“ garantiert.  Selbstmahlen und selbst backen mit dem Mehl einer Salzburger Getreidemühle  ist ein Geschenk für  Sie Ihre Familie.